Kommunalkino zeichnete Festival-Gewinner aus – Preisübergabe am Rande der Berlinale

Preisverleihung in Berlin

Am Rande der 69. Berlinale wurden mit Jannis-Alexander Kiefer, Maximilian Becht, Kristina Shtubert und Ron Jäger jetzt vier hoffnungsvolle Deutsche Nachwuchs-Filmer vom Verdener Kommunalkino ausgezeichnet.

„Ein Moment bei meiner Großmutter“ hatte Regiestudent Jannis-Alexander Kiefer den Hauptpreis beim 12. Kurzfilmfestival „Filmsalat“ des Verdener Kommunalkinos im September letzten Jahres eingebracht. Maximilian Becht war von der dreiköpfigen Jury für „Zorn dem Volke“ mit einem Förderpreis ausgezeichnet worden. Sein 15-minütiger Film spielt in einem großen Flüchtlingslager vor der befestigten Mauer im Norden Europas, in dem der junge Nikolaj verzweifelt versucht, die humanistischen Werte zu erhalten. Der Mitgliederpreis des Verdener Kommunalkinos war an den Film „Elisa“ von Kristina Shtubert vergeben worden. In dem Drama brillierte die damals neunjährige Anastasia Triller an der Seite der österreichischen Schauspielerin Susanne Wuest, die zuletzt in Patrick Süßkinds Krimiserie „Das Parfum“ zu sehen war.

Alle drei Filmer hatten der Preisübergabe des Verdener Kurzfilmfestivals am 12. September aus nachvollziehbaren Gründen nicht beiwohnen können, so dass die Übergabe der Preise nachgeholt werden musste. Da sich alle Preisträger aus Anlass der Berlinale in Berlin befanden, wurden sie vom Schirmherrn des 12. Verdener Kurzfilmfestivals, Staatssekretär Dr. Jörg Mielke, in die Niedersächsische Landesvertretung eingeladen. Auch wenn Mielke den Termin selbst kurzfristig doch nicht wahrnehmen konnte, so verlieh das Ambiente der Preisverleihung einen besonderen Rahmen.

Die Preisübergabe übernahmen in Vertretung von Mielke die Landtagsabgeordnete Dorther Liebetruth aus Kirchlinteln, Verdener Bürgermeister Lutz Brockmann, der Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Verden, Werner Meincke, und Verdens Koki-Vorsitzender Jürgen Menzel.